Bio auf Deutsch

Die Sopranistin Florien Hilgenkamp schloss ihr Master of Music Studium am Rotterdamer Konservatorium als Schülerin der Klassen von Roberta Alexander und Carolyn Watkinson ab. Zur Zeit wird sie von Laurence Dale gecoacht.

Einer Einladung des “Netherlands American Community Trust” folgend gab sie, 25-jährig, ihr Debutrecital in der New Yorker Carnegie Hall, wo sie ihre sängerischen und musikalischen Fähigkeiten meisterhaft unter Beweis stellte.

Florien sang ihre erste Opernrolle, die “Grisette” aus Lehar’s “Die Lustige Witwe” im Amsterdamer Concertgebouw  mit dem “Het Gelders Orkest” unter der Leitung von Martin Sieghart. Mit dem Codarts Symphony Orchestra unter der Leitung von Hans Leenders sang sie die Rolle der “Vi” aus Gershwin’s “Blue Monday” im Rotterdamer Konzerthaus de Doelen und 2016 folgte sie einer Einladung des Festivals “Operadagen Rotterdam” wo sie als “Nieuwe Stem” (“Neue Stimme”) Teil des “jonge talenten ensembles” (Junge Talente Ensemble) war. Bei diesem Festival sang sie die Rolle der Euridice aus Monteverdi’s Oper “L’Orfeo”. Die Regie sowie das Dirigieren übernahm Timothy Nelson mit dem sie für das gleiche Festival auch das Solorecital “From ground to air” für Sopran und Laute einstudierte und aufführte.

Ein weiteres Engagement führte sie an das Londoner John Mcintosch Theatre, wo sie in der Inszenierung von Benjamin Brittens “A midsummernight’s dream”, unter der Regie von Peter Watson und in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Co-opera Co, in der Rolle des “Mustardseed” in Erscheinung trat.

Florien sang Solosopranpartien wie zum Beispiel die der 4. Sinfonie von Mahler mit der Camerata Rotterdam unter der Leitung von Roberto Bautista. Als viel gefragte Solistin im Oratoriumbereich gehören die Sopranpartien der Bachpassionen ebenso zu ihrem Repertoire wie die Werke Stabat Mater (Pergolesi), Messiah (Händel), Requiem (Fauré), Gloria (Vivaldi), Petite Messe Solennelle (Rossini), Requiem (Mozart), Ein Deutsches Requiem (Brahms), Magnificat (Bach) und das Oratorio de Noël (Saint-Saëns).

Moderneres Repertoire umfasst unter anderem die Folk Songs von Berio, das Stabat Mater  von Thomson, Dances von L. Andriessen und führte zur Zusammenarbeit mit Dirigenten wie zum Beispiel Philip Pickett, Roy Goodman und Henk Guittart.

Liederabende führten Sie in das Rotterdamer Konzerthaus “de Doelen” als auch zu Radioauftritten bei Radio 4, Radio Rijnmond und RTV-Noord-Holland. Bereits bei ihrem Master of Music Konzertexamen mit dem Titel “Dreamgirl”, verband sie das Singen mit dem Schauspielern und es ist eine ihrer Stärken und Leidenschaften auch ihren Liederabenden einen theatralischen Charakter zu geben.

Zusammen mit der Pianistin Celia García García tritt sie unter dem Namen “Rabbits at top speed” auf. Das Duo verbindet klassisches Gesangsrepertoire mit geschmackvoller Komik und war bereits bei Radio 4, dem Compagnietheater in Amsterdam, sowie der Museumnacht in Rotterdam, dem Festival de Oversteek in Nijmegen und dem Festival Operadagen.

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